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05.08.03

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Diese Seite repräsentiert nicht die Lehre oder Meinung von Falun Gong und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sie soll einzig und allein dem Ziel dienen, der Öffentlichkeit die Hintergrundinformationen über den Hungerstreik und  den Schauprozess in Hong Kong gegen Falun Gong Praktizierende zugänglich zu machen.

Weil der Artikel 23 auch in Hong Kong die Verfolgung von Falun Gong  hätte ermöglichen sollen, finden Sie hier auch Informationen dazu.

 

Aktuelles zum Artikel 23:

Der Artikel 23 liegt zur Zeit auf Eis. Solange jedoch die Herzen und der Wille der Machthabenden sich nicht um die Einhaltung der Menschenrechte bemühen, stellt der Artikel 23 immer noch eine gemeingefährliche Waffe dar.

Samstag, 5. Juli 2003 / 09:44:03
Hongkong will nach Massenprotest Gesetz ändern

Foto: chamber.org.hk

Tung Chee Hwaa will Änderungen im Gesetz machen.
Foto: chamber.org.hk

Hongkong - Das geplante Anti-Subversionsgesetz in Hongkong wird geändert, nachdem Anfang Monat hunderttausende Demonstranten gegen die schleichende Abschaffung ihrer Bürgerrechte protestiert hatten.

Der Verwalter von Hongkong, Tung Chee Hwaa, sagte vor der Presse: Nach wiederholten und ausführlichen Diskussionen haben wir beschlossen, Änderungen im geplanten Gesetz zu machen, um die Befürchtungen der Menschen zu zerstreuen.

Viele Menschen sehen einen schleichenden Verlust der Bürgerrechte in Hongkong, trotz gegenteiliger Zusicherungen der Regionalregierung und trotz der Zusagen, die den Bürgern Hongkongs bei der Übergabe der Region von Grossbritannien an China gemacht worden waren.

Die geplante Einführung von Artikel 23 (Anti-Subversionsgesetz) noch in diesem Monat hat die Kritik verschärft und den grössten organisierten Massenprotest seit über zehn Jahren ausgelöst. Das geplante Anti-Subversionsgesetz droht harte Strafen für Subversion, Verrat, Aufwiegelung und das Befürworten einer Abspaltung Hongkongs von China an.

rr (Quelle: sda) gefunden auf www.news.ch am 5.07.2003

USA, Weißes Haus: Presseerklärung bezüglich des Artikels 23 in Hongkong

Donnerstag, 26. Juni 2003
Zur sofortigen Veröffentlichung
Das Büro des Presseministeriums
19. Juni 2003-06-24

Erklärung des Presseministeriums

Der gesetzgebende Rat in Hongkong befindet sich bei den Überlegungen zu der Gesetzgebung für die interne Sicherheit, wie es durch den Artikel 23 des Grundgesetzes vorgegeben wurde, kurz vor dem Abschluss. Eine letzte Abstimmung wird sehr bald Anfang Juli stattfinden. Die Vereinigten Staaten haben Bedenken, dass der Artikel 23, so wie der gegenwärtige Entwurf ist, die lokalen Freiheiten und die Autonomie für lange Zeit beeinträchtigen könnte. Besonders besorgniserregend sind Vorschriften, die das Verbot bestimmter Arten von populären Organisationen vorsieht sowie das Fehlen jeglicher Form von Verteidigung des „öffentlichen Interesses“, um die Presse- und Meinungsfreiheit zu schützen. Die Vereinigten Staaten fordern den gesetzgebenden Rat in Hongkong auf, Korrekturen vorzunehmen, die diese Mängel beheben.

Hongkongs besonderer Status, der durch die Vereinigten Staaten unter dem politischen Akt von Hongkong unterstützt wird, hängt vom Schutz der Menschen- und Bürgerrechte durch die Kommunalverwaltung sowie von der Bewahrung der Autonomie dieses Territoriums ab. Die Vereinigten Staaten sind gegen jedes Gesetz, das die einzigartige Identität dieses Territoriums bedroht, einschließlich der gegenwärtigen Fassung des Artikels 23.

Der Streit um dieses Gesetz unterstreicht die Wichtigkeit der Entwicklung von Hongkong in Richtung einer vollen Partizipationsdemokratie. Wie der Artikel 23 ist auch das allgemeine Wahlrecht im Grundgesetz enthalten und die Führung in Hongkong sollte das jetzt mit gleichem Eifer befolgen.

http://www.whitehouse.gov/News/releases/2003/06/20030619-1.html

EU- Parlament beschließt einstimmig Resolution: „eine starke Opposition gegen jeglichen Schritt der Behörden Hongkongs, Falun Gong zu verbieten“ und „ernsthafte Besorgnis“ zu Art.23

(Clear Harmony) - Am 8. April 2003, nahm die Plenarsitzung des Europäischen Parlamentes einstimmig eine Resolution betreffend zweier Berichte über Hongkong an. Die Resolution enthält scharfe Kritik gegenüber der Behandlung der Hongkonger Behörden von Falun Gong, und insbesondere kritisiert sie den Verbotsmechanismus in der Gesetzesvorlage zu Artikel 23, von dem allgemein angenommen wird, dass er sich gegen Falun Gong richtet.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel der auf www.Clearharmony.net/de  erschien.


Die Entwicklung des Artikels 23 ist schockierend:

Unzählige Kritik am Artikel 23 - die Regierung Hong Kongs stellt sich taub und belügt die eigene Bevölkerung.

Cyd Ho, Mitglied des gesetzgebenden Organs beschuldigte die Regierung Hong Kongs, sie habe 175 000 Unterschriften und andere Meinungen, die während der dreimonatigen Beratungszeit vorgebracht wurden, nicht mitgezählt.


Nach Beendigung des Beratungszeitraumes zur Gesetzgebung des Artikels 23 im Dezember veröffentlichte die Regierung Hongkongs am 13.02.03 einen Gesetzesentwurf

Freitag, 28. März 2003

Der neue Vorsitzende der Anwaltsvereinigung Hongkongs, Edward Chan, bezeichnete den Gesetzesentwurf als eine „üble Sache“, die das Image Hongkongs trübe und die Demokratie und Freiheit dieses Territoriums verletze. Die Hongkonger Anwaltsvereinigung erklärte, der Gesetzesentwurf würde „zulassen, dass Entscheidungen, die auf dem Festland gefällt werden, als Grundlage für Verbote in Hongkong benutzt werden können.

Der Oberste Richter Hongkongs, Andrew Li, rief in einer verschlüsselten Nachricht gegen den Gesetzesentwurf die Bevölkerung Hongkongs auf „Wachsamkeit zu walten... in Bezug auf die Formulierung und den Erlass des neuen Gesetzes.“ Er sagte, dass die „Rechtstaatlichkeit, der Kern des Hongkonger separaten Rechtssystems sei, das den umfassenden und wirkungsvollen Schutz für die individuellen Rechte und Freiheiten beinhalte.“ (Times 04.03.03).

The Daily Telegraph veröffentlichte die Aussage von Law Yuk-kai, dem Direktor des Hongkonger Human Rights Monitor: “Das Gesetz ist ein Blankoscheck für die Regierung, sämtliche Gruppierungen in Hongkong zu verbieten.

Lesen Sie hier auszugsweise wer was zum Artikel sagt.


Taipei Times, 12.02.2003: Jiang Zemin’s falsche Tricks

Von Paul Lin (Paul Lin ist politischer Kommentator aus New York. Übersetzt von Francis Huang )

Donnerstag, 3. April 2003

 ... Ein Leitartikel im „Apple Daily" sagte, dass die Regierung keinen wirklichen Kompromiss gemacht habe. ...

 ... Es gab noch andere Kompromisse, doch machte die Hongkonger Regierung bei der entscheidenden Frage keinerlei Kompromisse, nämlich zu verhindern, dass das chinesische Gesetz ins Land vordringt. Sie besteht darauf, dass in China verbotene Organisationen auch in Hongkong eingeschränkt werden. Dieser Punkt wurde in Artikel 23 nicht verlangt, aber trotzdem besteht die Regierung darauf, eine solche Bestimmung zu erlassen. Das ist die größte Bedrohung für religiöse, halbreligiöse und Aktivisten-Organisationen, einschließlich Falun Gong. Das ist auch der wichtigste Grund, weswegen die Behörden es so eilig haben, dieses Gesetz zu erlassen. ...

Lesen sie hier den ganzen Artikel

 

Schweiz: Globale Koalition gegen Artikel 23 veranstaltet ein Forum im Gebäude der Vereinten Nationen

Tao Wang, der Vorsitzende der Globalen Koalition gegen Artikel 23:
...wir wollen nicht diskutieren, wie man Artikel 23 verbessern kann, sondern wir wollen überhaupt keinen Artikel 23.“...


Die Regierung von Hongkong verheimlicht vorsätzlich den Inhalt des Artikels 23 des Grundgesetzes; der neuerdings veröffentlichte Entwurf schockiert Juristen (Foto)

Sonntag, 2. März 2003

Am 14.Februar 2003 wurde in der „Gazette“ die widersprüchliche und stark diskutierte „Nationale Sicherheits-Gesetzesvorlage“ veröffentlicht, die den Vorgang des Gesetzerlasses des Artikels 23 des Grundgesetzes regelt. Berufsmäßige Juristen waren erstaunt über den neu hinzugefügten Artikel in der Gesetzesvorlage, der geheime Verhöre einschließt.

Lesen Sie Hier den ganzen Artikel


Apple Daily (Hongkong): Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind zerstört

Die Regierung des Sonderverwaltungsbezirks Hongkong lässt die Ablehnung der Bevölkerungsmehrheit außer Acht und besteht auf die Einführung des Artikel 23 des Nationalen Sicherheitsgesetzes. Da sich die Mehrheit des Gesetzesrates in Zentralchinas Regierungshänden befindet, wird dieses Vorhaben ohne große Schwierigkeiten zu realisieren sein. Dafür wird die Regierung allerdings ihre Glaubwürdigkeit einbüßen und das Vertrauen der Bevölkerung verlieren. Die heftigen Beschwerden aus der Bevölkerung deuten darauf hin, dass die Regierungsführung in Zukunft sicherlich außergewöhnlichen Schwierigkeiten begegnen wird.

...Die Lügen von Frau Regina Ip Lau Suk-yee kann man nicht zählen. In der „Zusammenfassung der Meinungen aus der Bevölkerung hinsichtlich des Artikel 23“ wurden viele weit verbreitet bekannte Vorschläge absichtlich ausgelassen - nun behauptet sie, dies sei aufgrund einiger „irrtümlicher Fehler“ geschehen...

Lesen Sie Hier den ganzen Artikel 


AFP: Die Regierung in Hongkong legt die Ergebnisse der Beratungen über das Subversionsgesetz fest

...Die eigene Vorlage der Partei war eingestuft worden als weder für noch gegen die vorgeschlagenen Gesetze, obwohl sie deutlich dagegen ist, sagte der Vorsitzende der Partei, Yeung Sum...

... Die Änderungen beinhalten die Befreiung ausländischer Staatsbürger von der Verfolgung wegen Verrats. „Aufrührerische Veröffentlichungen“ als Straftat wurde auch aufgehoben, und die Definition „unerlaubter Zugriff“ auf Informationen wurde eingegrenzt; aber die Gesetzesvorlage, Gruppen zu verbieten, die auf dem Festland auf nationalen Sicherheitsgebieten verboten sind, wurde beibehalten...

..."Sie beschuldigte die Regierung, sie habe 175 000 Unterschriften und andere Meinungen, die während der dreimonatigen Beratungszeit vorgebracht wurden, nicht mitgezählt."..

Lesen Sie Hier den ganzen Artikel 


Lieber Besucher

Die Lage in Hong Kong ist äusserst besorgniserregend. Die Regierung Hong Kongs scheint mehr zu verheimlichen als preiszugeben und die Rechte mehr zu beschneiden als wir im Extrem angenommen hatten.

Das Ziel dieser Webseite ist, die Fakten über den Artikel 23 und unseren Hungerstreik im vergangenen Jahr darzustellen, die Hintergründe zu beleuchten, zu informieren, und die Informationen allen zugänglich zu machen.

Wir sind der Überzeugung, dass das Aufzeigen der Fakten dazu beitragen kann die subtilen und hinterhältigen Machenschaften gegen die Menschenrechte und Freiheiten der Hong Konger Bürger und im speziellen von Falun Gong in Hong Kong aufzudecken und somit helfen kann, die Ausweitung der Verfolgung von Falun Gong nach Hong Kong zu verhindern.

Wir danken für Ihr Interesse

Quoc Lam, Erich Bachmann, Simone Schlegel, Roland Isenschmid

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Anmerkung:

Der Gerichtsfall in Hong Kong ist nur eines der Beispiele, durch welche Ex Staats Präsident Jiang Zemin seine Verfolgung gegen Falun Gong Praktizierende über die chinesischen Grenzen hinaus ausweitet. Wir möchten unsere Leser/Innen erinnern: Nach der Übergabe Hong Kong's an China, wurde garantiert 50 Jahre dem britischen Gesetz zu entsprechen, das Versammlungs- und Redefreiheit weiterhin garantiert und schützt. Seit der Übergabe am 1. Juli 1997 sind erst fünf Jahre vergangen.

Die Verhaftung am 14.03.2002 von 16 Falun Gong Praktizierenden wurde ohne gesetzliche Vorlage durchgeführt. Heute werden auf dem Platz Blumen gepflanzt, vermutlich um weitere Appelle zu verhindern.

 

 

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