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05.08.03 |
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Der Lageplan vor Der Liaison in Hong Kong:
14. März – 18. März 2002 Die durch die Polizei errichteten Barrikaden bleiben während fünf Tagen stehen, der gesamte Platz von 140 m2 ist blockiert. Auch während diesen fünf Tagen ist keine einzige Klage oder Beschwerde bei der Polizei, über die Behinderung des Platzes vor der Liaison, eingegangen. Erklärung des Planes: Und der Falschaussagen der Polizei: Die grüne Fläche stellt die tatsächliche für den Hungerstreik im März beanspruchte Fläche dar. Das sind 7m2 auf einer Gesamtfläche von 140m2! An eine Behinderung, Blockierung oder Ähnliches ist nicht zu denken. Die blaue Linie stellt die Route dar die die Arbeiter, welche von links kommen und das Liaison Gebäude betreten wollen. Der Film, der diesen Eingang während 2 Stunden zeigt, hat genau dieses Verhalten ohne Ausnahme bestätigt. Die rote Linie stellt die Route dar, die angeblich von den Arbeitern benutzt werden soll, laut Aussagen von Polizei und Security Guards vor Gericht. Ohne diese Falschaussage hätten wir gar nicht erst angeklagt werden können. Zudem selbst wenn die Arbeiter den Umweg am Flaggenpodium vorbei hätten nehmen wollten, hätten sie dieses während dem gesamten Dauer des Hungerstreiks durch die 2.5m Lücke jederzeit tun können. Bis zu dem Zeitpunkt, als dann die Polizei den Platz absperrte… Der Platz vor der Liaison in Hong Kong - ideal für einen Protest gegen China: Nach und nach haben wir immer mehr über diesen Platz erfahren und es stellte sich heraus, dass wir wohl kaum einen besseren Ort hätten wählen können. Oder wie unser Anwalt John Haines sagte: "Der Platz vor der Liaison ist der "perfekter Platz" für eine kleine, friedliche und höfliche Demonstration - ein kleiner Platz "des Himmlischen Friedens"." (Auf den Platz des Himmlischen Friedens gehen viele Praktizierende hin um den Menschen zu sagen, dass Falun Gong gut ist und nicht verfolgt werden soll. Viele werden sofort brutal verhaftet, manche verlassen den Platz nicht lebend. Es ist der Platz, auf dem 1989 das Studentenmassacker stattfand.) Warum ist der Platz so ideal?
Fazit: Es sind nur Passanten von links oder rechts, denen wir genügend Platz lassen müssen und das ist unter jenen Platzverhältnissen und etwa 20 Passanten in der Stunde garantiert. Der Platz scheint so ideal zu sein, dass dort nun Blumen gepflanzt werden, um weitere Proteste zu verhindern. Anklage wegen möglicher Behinderung - wie ist das bei diesen Platzverhältnissen möglich?: Die Situation vor Ort zeigt doch ganz deutlich, dass in keiner Weise von Behinderung gesprochen werden kann. Wenn man weiss wie brutal die Zentralregierung Falun Gong verfolgt, ist die Antwort klar: Es ist eindeutig eine Attacke gegen Falun Gong und ein weiteres Beispiel, wie China die Verfolgung nach Hong Kong ausdehnt. Jedoch nicht nur Hong Kong ist betroffen: zum Beispiel in Deutschland, Island, Dänemark und Russland hat es die Chinesische Regierung geschafft, dass die lokalen Gesetze und die Internationalen Menschenrechtskonventionen zu Gunsten Chinas mit Füssen getreten wurden. Die Aktion traf China an einem empfindlichen Nerv: Wie sich später herausstellen sollte fühlte sich China an einem sehr wunden Punkt getroffen. Die Regierung pflanzt nun Blumen: Blumen im Einsatz gegen die freie Meinungsäusserung. Denn mit dem verbauten Platz, ist kein Platz für eine andere Meinung als die der Regierung. Mit diesen baulichen Veränderungen hatte der, für friedliche Appelle symbolisch vielleicht perfekteste Platz ausserhalb des Festlandes von China, somit den letzten Appell aufgenommen. Niemand wird je wieder in so perfekter Position vor der Chinesischen Flagge für die Rettung von Leben einstehen können.
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Stand: 05.08.03