Die Verfolgung von  Falun Gong

 

05.08.03

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Foltermethoden:

 

Die folgenden Bilder wurden von Praktizierenden aus Taiwan gemalt:

 

Während den letzten drei Jahren wurden wir Zeugen eines der intensivsten Missbräuche von Menschenrechten in unserer menschlichen Zivilisation.

Bis am 05.08.03 wurden:

  • 757 bestätigte Todesfälle bekannt, die Dunkelziffer liegt bei mehreren Tausend

  • Über 100'000 wurden illegal ins Arbeitslager eingewiesen  
  • Über 500 wurden offiziell bis zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt
  • Über 50'000 wurden ohne legalen Prozess von 3 bis zu 18 Jahren Haft verurteilt
  • Über 1'000 wurden zwangsweise in Psychiatrische Anstalten und Kliniken eingewiesen.
  • Hunderttausende wurden illegal verhaftet und eingesperrt
  • 100 Millionen werden verfolgt
  • Die ganze Welt belogen.
Mehr Fakten (englisch)

Quellen der Statistiken (englisch)

Die Verfolgung von Falun Gong

Es ist kaum zu glauben, jedoch wahr, dass Falun Gong einfach wegen seiner Beliebtheit böswillig unterdrückt wird. Die stark zunehmende Anzahl der Praktizierenden machte den chinesischen Ex Präsidenten Jiang Zemin über alle Masse neidisch.  So sehr, dass er seitdem eine in der Geschichte beispiellose Verfolgung diktiert und der Welt alles Mögliche vorlügt, um seine skrupellose und unmenschliche Verfolgung zu rechtfertigen.

Vorgeschichte:

Nach der Bekanntmachung von der Staatlichen Medienargentur, dass es 70 Millionen Praktizierende gibt, wurden am 23. April 1999  dutzende Praktizierende in Tianjin von der Polizei verhaftet und geschlagen. Ungefähr 10’000 Praktizierende gingen am 25. April 1999 nach Peking zum Peditionsbüro, um der Regierung zu sagen, dass Falun Gong gut ist und nicht so behandelt werden darf. Jiang Zemin begann trotzdem mit allen Mitteln Falun Gong zu verfolgen. Mit  List, Hinterhältigkeit, Bestechung,  seinem Medienmonopol, Armee und seiner gesamten Macht verbreitete er weltweit, flächendeckende, verleumderische Propaganda, Lügen und Horrorgeschichten, mit dem Ziel, eine Rechtfertigung für seinen unbegreiflich schrecklichen Feldzug gegen Falun Gong zu produzieren.

Büro 610

Im Juni 1999 wurde von Jiang Zemin das so genannte „Büro 610“ eine „chinesische Gestapo“ in allen Provinzen und Gemeinden eingerichtet. Es hat die alleinige Macht und seine einzige Aufgabe ist es, die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden zu organisieren und zu überwachen. Durch  Verleumden, Verhaften, Misshandeln, Arbeitslager, Folter  und sogar Mord, soll es seine „Pflicht erfüllen“ und für die „nationale Sicherheit sorgen“. Foltertote werden als Selbstmord oder natürliche Todesursachen deklariert. Damit die Folterspuren von den Angehörigen nicht entdeckt werden, wird der Leichnam sofort eingeäschert.  

Einige Beispiele grausamer Foltermethoden an Praktizierenden:

Grausamste Foltermethoden aus allen Zeitaltern werden täglich angewandt, Massen-Vergewaltigungen, dauerhafter Schlafentzug, langes Verharren in schmerzhaften Positionen, diese Liste ist endlos lang. Hier kann nicht alles aufgeführt werden.

Zitat eines Folterers: "Ich werde Dich so leiden lassen, dass Du lieber sterben als leben würdest, aber ich werde Dich nicht sterben lassen."

  • Alltägliche Verrichtungen werden untersagt: Alltägliche Dinge wie Duschen, Toilettengang, Zähneputzen, Sonnenlicht sehen, etwas Nahrung essen, sich bewegen können, schlafen, ausruhen werden oft untersagt. Gerade das Aufsuchen einen "stillen Örtchens" ist nur mit mehrfachem bitten gestattet aber auch nicht immer. Oft nur einmal täglich, wenn überhaupt.

  • Erpressen von horrenden Summen: Die Angehörigen werden gezwungen oft bis ein  vielfaches eines Monatlohnes für die Freilassung der Opfer zu bezahlen, selbst wenn die Haft abgelaufen ist, oder der Gefolterte bereits im Sterben liegt.  Auch müssen die Opfer ihre Verhaftung oder Zwangsinhaftierung selber bezahlen. Geld wird beschlagnahmt, ohne irgendwelche rechtliche Grundalge vorweisen zu können.

  • Wohnungsdurchsuchungen: Es gibt viele Augenzeugenberichte, die belegen, dass Hausdurchsuchungen bei jemandem, bei dem der Verdacht auf das Praktizieren von Falun Gong besteht, beliebig durchgeführt werden und sämtliche Wertgegenstände, Geld, und anderes beschlagnahmt werden.

  • Zwangsinternierung in Psychiatrischen Anstalten: Gesunden Menschen werden in psychiatrischen Anstalten Drogen oder unbekannte Medikamente verabreicht, die das zentrale Nervensystem zerstören. Die Folgen sind schrecklich.

  • Angst vor Folter: Schmerzens-Schreie, die die Lautaufgedrehten Tv's oder Radios übertönen, falls es sie überhaupt gibt, sind Alltag in diesen Gefängnissen. Wer als nächstes in die  Folterkammer verschleppt wird, ist ungewiss. Jeden kann es treffen, keiner davor gefeit. Oft werden die Opfer nicht einmal in andere Zimmer gebracht sonder in ihren Zellen gefoltert. Diejenigen, die Zuschauen müssen, beschreiben die Situationen als unaushaltbar und wirklich zu schrecklich.

  • Sitzbrett: Ein Foltergerät. Die Praktizierenden wurden gezwungen ihre Hände auf ihren Schoß zu legen und mit ihren Rücken gerade für 18 Stunden am Tag zu sitzen. Das kann mehr als 50 Tage andauern. Die Beamten begrenzen die Zeit für den Toilettengang. Wegen des langen Sitzens auf harten, schmalen Bänken, entstehen an den Gesäßen der Praktizierenden große Wunden, die sehr schlimm schmerzen. Die Praktizierenden können oft nicht normal urinieren wegen der Schmerzen. Das Arbeitslager war sehr feucht und die Polizei erlaubte den Praktizierenden nicht Ventilation zu haben oder die Chance etwas Sonnenlicht zu bekommen. Die Praktizierenden wurden so lange eingeschlossen, bis sie am ganzen Körper Kretze hatten, die sehr stark juckte und schmerzhaft war.

  • Überall Salz in den Wunden: Eine Zeugin erzählt, wie Frau Zhi Guixiang zu Tode gefoltert wurde. Hier können sie dieses Schicksal lesen.

  • Wenn der Partner gefoltert wird: Folter ist nicht nur schlimm, für jene die Gefoltert werden, sondern auch für jene die gezwungen werden zuzuschauen. Ob Freund, Partner, Kind oder Unbekannter es ist kaum zu ertragen, zusehen zu müssen. Manchmal werden Partner so erpresst.

  • Mit dem Seil festbinden: ist eine Foltermethode, bei der Wachen die Praktizierenden mit einem dünnen Seil binden, es wird um den Hals gelegt und die Hände werden hinter dem Rücken festgebunden. Dann benutzen die Wachen alle ihre Kraft, um das Seil stramm zu ziehen. Das Seil zieht sich enger und enger um den Körper des Praktizierenden, was es ihm immer schwerer macht, zu atmen. Die Schmerzen sind so intensiv, dass der Praktizierende manchmal seine Blase nicht mehr kontrollieren kann.

  • Mieder: Das „Mieder“ besteht aus feinem Segeltuch. Es wird von der Vorseite um den Körper herum und auf den Rücken gebunden. Die Ärmel sind 25 cm länger als die Arme. An den Ärmeln gibt es Bänder.
    Zuerst wurden die Arme gekreuzt auf dem Rücken gebunden, dann über den Kopf zur Brust gezogen. An den beiden Füßen wird man an einem Eisenfenster aufgehängt. Nach der Beschreibung eines Augenzeugen, werden beide Arme nach dieser Folterung verletzt. Zuerst die Schulter, dann die Ellenbogen und Handgelenke werden dadurch gebrochen. Falls man auf solche Weise lange Zeit gefoltert wird, wäre der Rücken kaputt und man würde an Schmerzen sterben. Hier finden Sie Details und Namen der so zu Tode gefolterten Praktizierenden und Telefonnummern der Folterer und Verantwortlichen Personen.

  • Gewalt: Die Praktizierenden werden oft verprügelt, oft bis sie wegen der entstellten Körper kaum wieder erkannt werden können. Blau-Schwarz sind die Körper verfärbt. Verprügeln ist eine übliche Methode um zu bestrafen. Bestraft kann man immer und für alles werden, auch mit dem Elektrostab. Die Folterer "arbeiten" für gewöhnlich "in Schichten" und wechseln sich gegenseitig ab. Oft werden Drogensüchtige oder Kriminelle beauftragt, diese schmutzige "Arbeit" zu tun. Der "Lohn" ist gewöhnlich frühere Entlassung, mit der Pflicht darüber zu schweigen, was geschah.

  •  Elektroschock: Am ganzen Körper aber auch an sensiblen Körperstellen und im Intimbereich und Mund werden die Opfer mit Elektroschock gequält. Oft simultan mit mehreren Stöcken, auch mit speziell entwickelten Hufeisen. (Hufeisen sind eine Art Elektroschockstab, wenn er die Haut  berührt, wird die Haut und das Fleisch sofort zerfetzt.) Die Folter wird oft so lange fort gesetzt bis kein Stückchen heile Haut mehr zu sehen ist.

  • Durchstechen der Finger: Mit spitzen Bambusstäben werden die Finger der Opfer durchbohrt.

  • Fast ersticken lassen: Den Opfern wird ein Plastiksack über den Kopf gestülpt, bis sie fast daran ersticken. Manche sind so erstickt.

  • Folter in kleinen Käfigen: Tagelang werden die Opfer in kleinen Zellen eingesperrt, wo sie   weder aufrecht stehen noch sich hinlegen können. Auch zur Toilette können sie nicht gehen. Die Zelle ist  meistens dunkel und sehr schmutzig. Auch gibt es Zellen deren Boden, Wänden und Decke mit spitzen Elektronadeln übersäht sind. Auch hier kann man weder stehen noch sitzen. Berührt man die Wand wird man geschockt und gestochen. Wenn man sich bewegt, wird man wieder gestochen und geschockt. Die Haut der Gefolterten gleicht  einem Sieb. In diese Zellen dringt kein Licht.

  • Fessel in unerträglichen Stellungen: Die Opfer werden in schmerzhaften Positionen gefesselt. Wochenlang. Oft werden sie dabei so lange geschlagen, bis die Wärter eine Pause brauchen. "Es ist unerträglich schmerzhaft, wenn der Körper in einer Stellung verharren muss." Zitat eines Opfers.

  • Arbeitslager: Zwangsarbeit, 15, 18 oder 22h am Tag verbunden mit schlechtem oder fast keinem essen, Demütigungen, wenig Schlaf usw. kennzeichnet den Alltag. Besuch ist meistens untersagt.

  • Der Hitze oder Kälte aussetzen: Im Sommer werden sie gefesselt und nackt  der Sonne ausgeliefert, im Winter eisigem Wind, Eis und Schnee. Erfrierungen, Verbrennungen sind die Folge.

  • Verfolgung von Frauen: Frauen werden nackt in Schwerverbrecherzellen geworfen, Vergewaltigung in allen unmenschlichsten Arten werden täglich praktiziert. Frauen werden sehr schlimm verfolgt und oft im Intimbereich gefoltert. Demütigungen schlimmster Art sind Alltag. Jedoch haben sich auch Polizisten an den Vergewaltigungen beteiligt. Hier lesen Sie ein solches Beispiel: Polizist vergewaltigt Studentin aus Chongqing

  • Wasserverlies: Wasserverlies ist eine sehr brutale Foltermethode. In kaltem schmutzigen Wasser wird man nackt in einen Käfig gesperrt. Das Wasser reich den Opfern bis zur Brust oder Hals. Es dringt kein Licht ins Wasserverlies. Wenn man erschöpft ist, droht man zu ertrinken. Manche sind so gestorben.

  • Spitäler: Manchmal kommt es vor, dass die Opfer ins Spital gebracht werden, nachdem sie schlimm zugerichtet wurden. Aber dort ist es zum Teil kein bisschen besser. Mit List oder purer Gewalt wird dort weitergefoltert. Zwangsernährung durch unqualifiziertes Personal, Zwangsmedikation, Ans Bett fesseln...

  • Ziehen bis die Sehnen, Gelenke oder sonst was reisst: Das Streckbett wird ebenfalls angewandt. An Armen und Beinen werden die Opfer langsam mit Elektromotoren auseinander gezogen.

  • Lebendig begraben: Die Opfer werden lebendig begraben, nur der kopf ist noch zu sehen. Man kann kaum atmen. Eine sehr schreckliche Foltermethode.

  • Verfolgung von Kindern: Die Verfolgung macht keine Ausnahme. Auch Kinder werden ebenfalls brutal verfolgt. Das jüngste Opfer ist ein 8 Monate altes Baby, das vor den Augen seiner Mutter zu Tode gefoltert wurde. Wer als Schulkind Falun Gong nicht öffentlich verleumdet wird von der Schule ausgeschlossen. Kinder leiden sehr, wenn die Mutter und/oder der Vater auf ungewisse Zeit  in Arbeitslager, Psychiatrische Kliniken verschleppt wurden. Ständig begleitet die Kinder die Ungewissheit, ob die Eltern, Geschwister oder Freunde noch am Leben sind, oder zur Zeit schrecklich verfolgt werden. Die Kinder haben an der eigenen Familie erfahren wie gut Falun Gong ist. So ist es für sie sehr schwer zu ertragen, wenn die Eltern Verwandte oder Geschwister verfolgt werden. Manche bis in den Tod.

(Alle Foltermethoden die hier beschrieben werden, habe ich aus Augenzeugenberichten entnommen. Jedoch ist hier nur ein kleiner Teil der Grausamkeiten wiedergegeben.)

 

Hier finden Sie verschiedene Links, die Sie direkt zu den entsprechenden Artikeln in der www.clearharmony.net/de  Webseite weiterleiten.

Verfolgung von Falun Gong:

Chinas langer Arm im Ausland

 

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Stand: 05.08.03