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Die Lage im
März 2002 in Changchun „kill without mercy“
und unser Entscheid nach Hong Kong zu gehen
Am 5. März dieses Jahres
haben Praktizierende aus Changchun (Eine Stadt in Nordostchina)
über das lokale Fernsehen aufklärende Videos über die Wahrheit der
Verfolgung ausgestrahlt.
Unter den Umständen, wie sie den
Praktizierenden in China während dieser flächendeckenden brutalen
Verfolgung aufgezwungen werden, ist dies eine der einzigen
Möglichkeiten, sich dem tyrannischen System friedlich zu widersetzen und
die chinesische Bevölkerung die Tatsachen erfahren zu lassen.
Offensichtlich aus Furcht durchgedreht, hat Jiang Zemin daraufhin einen
Befehl „Erschiessen ohne Gnade“ ausgerufen.
Das heisst; wenn jemand in der
Öffentlichkeit Transparente oder die Wahrheit berichtigende
Informationen aufhängt, kann er durch die Polizei erschossen werden,
dazu muss keine Rechenschaft abgelegt werden. Ist das noch menschlich,
wenn man wegen einem Flyer erschossen wird?
Wir waren bei dieser Nachricht
sehr betroffen und uns einig, "das muss die Welt erfahren!" Wir wussten
nur zu gut, dass dieser Befehl ausgeführt werden würde und dadurch viele
Praktizierende sich in noch grösserer Gefahr befanden und verfolgt
werden würden. Wir mussten handeln. Uns war die Einreise nach China
verweigert worden, so entstand die Idee nach Hong Kong zu reisen.
Am 9. März, 4 Tage nach der
Schreckensnachricht aus Changchun, flogen wir mit der Idee einen
Hungerstreik durchzuführen nach Hong Kong.
Hong Kong:
Dort angekommen, trafen wir mit lokalen Praktizierenden zusammen und erkundigten wir uns wo und wie wir eine solche Aktion durchführen
könnten. Frühere rechtliche Abklärungen durch Hong Kong Praktizierende hatten
ergeben, dass ein Hungerstreik vor der Liaison Legal ist und den
Gesetzen Hong Kong's entspricht.
Rechtslage: In Hong
Kong sind Demonstrationen, mit bis zu 50 Teilnehmern auf öffentlichen
Plätzen erlaubt, ohne eine Bewilligung einholen zu müssen. Lesen Sie
mehr dazu hier.
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