Warum nach Hong Kong zurück?

 

05.08.03

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Warum eine Rückkehr nach Hong Kong zum Prozess?

Es gibt verschiedene Gründe, warum wir zurück nach Hong Kong gehen wollten und mussten.

Der wichtigste Grund war:

Wir wussten, dass unsere Verhalten am 14.03.202 in jedem Punkt den geltenden Gesetzen entsprach. Wir sind unschuldig und zu Unrecht verhaftet und angeklagt worden. Als Falun Gong Praktizierende hatten wir vor Gericht versprochen zu dem Prozess zurückzukehren. Wir richten uns nach den Prinzipien von Falun Gong. Wie hätten wir also unser Wort nicht halten können? So fühlten wir uns verpflichtet, nach Hong Kong zurückzukehren und unser Versprechen einzulösen.

Es gab auch rechtliche Gründe, aber die waren für uns zweitrangig: Wenn wir nicht zum Prozess zurückgekehrt wären, wären wir schuldig gesprochen worden, ohne Zeugen, Verfahren oder Beweise. Zusätzlich zu der Strafe, die wegen möglicher Behinderung, gegen uns ausgesprochen worden wäre, wären wir für 6 Monate ins Gefängnis gesperrt worden, falls wir je Hong Kong wieder betreten hätten und hätten eine Busse von 75’000 Hong Kong Doller bezahlen müssen. Weitere Einschränkungen, wären auch noch verhängt worden, die wir hier nicht alle aufführen wollen.

Heute sehen wir es so:

Es war unsere Verantwortung zu diesem Prozess zu gehen und damit für die Menschenrechte von Millionen Menschen Einzustehen. Einerseits für die Bürger von Hong Kong und auch für die Falun Gong Praktizierenden im Festland. Wir hatten eine sehr Medienpräsents und konnten so weltweit viele Menschen durch die Medien über die Verfolgung in China informieren.

Zurück zum Prozess? Hier lang.

 

 

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